Und so sprach die beste Ehefrau von allen:

"..dann mach doch einfach mal einen Webauftritt
über die zweitwichtigste Sache in deinem Leben.."

Also keine Widerrede, nach Familie und somit erstwichtigsten Menschen kommen wir nun zu etwas völlig anderem.
Zu einer Menge von dem, was mich auf zwei Rädern mit 2 oder 4 Takten in 1,2,3,4 oder 6 Zylindern befeuert auf die Straße gebracht hat. Für die einen eine Menge - für mich jedoch nicht alles und schon gar nicht lückenlos.

Ein Liebligsmoped bleibt
- jedoch nicht zwangsläufig allein.

Falsche
Fuffziger.

Am Anfang war die Geldnot. Führerschein, C-Kadett und dann noch ein Motorrad? Na Logo-Zack, vor allen Dingen ein Motorrad! Na ja, dann eben doch "nur" diese von der Vorbesitzerin wegen fehlenden E-Starters vermähte Suzuki (Nein, das "E" steht für die Ausführung "Elektron", also für die Gußräder statt Speiche - nicht aber für einen Elektro-Starter).

Gewichtszunahme von bis zu 200Kg

Wir waren ein halbes Jahr zuvor noch allesamt auf Fünfzigern unterwegs. Zu meinen Kumpels klaffte schon bis zur nächsthöheren CB 550 Four eine große Lücke, die in immer größer werdenen Abständen aberwitzig bis zur XS 1100 anwuchs. Ich schien der Einzige zu sein, der immer noch mit einer Zwiebacksäge (benannt nach Charakteristik, die zum Fahren mit hohen Drehzahlen zwang) unterwegs war. Schnell stellte sich heraus, daß ich eigentlich unser aller Traum pilotierte: Eine X7 fährt sich weiterhin wie eine Fünfziger - nur mit der zwei Jahre lang so sehr ersehnten Wurst! Keine Umstellung der Fahrweise notwendig, ich mußte mich nicht wie meine Kumpels auf das bis zu 3,3 fache Gewicht der neuen Führerscheinklasse einstellen!
( Auch hier das alles erklärende Leergewicht: Hercules 50 RL -> 86 Kg / Yamaha XS 1100 -> 286 kg )

Mit den Großen heulen.

Jedoch sind für einen unruhigen Welteroberer, der sich an vermeindlichen Vorbildern orientiert, weder Leistungsgewicht, Fahrbarkeit noch Gefahrenpotential so sehr im Vordergrund. Also bin ich auch schnell in die Ich-muß-mitmischen-Falle getappt und habe mir aus Prestige meine erste "Z" geholt. Eine Z500, der ich mittels Marving 4in1 wenigstens den Klang einer 1000er bescheren konnte.

Für die X7 bedeutete es Jahre des Innehaltens, weggestellt in Warteposition. Ihre Geduld hat sich bezahlt gemacht, es folgte die Liebe auf den zweiten Blick. Und auf den dritten.

Und vierten..ich halte nunmehr seit 1981 an ihr fest. Mehrfach.

lieblingsmoped

GT 250 X7E

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Richtige
Zwei-Fuffziger.

Die Zeitschrift "MOTORRAD" schreibt:

"Ganz oder gar nicht – alles oder nichts. Die Suzuki RG 250 Gamma war zu ihrer Zeit mit das Unvernünftigste, was es an Fortbewegungsmitteln zu kaufen gab. Aber oftmals sind es ja genau die unvernünftigen Dinge, die am meisten Spaß machen, weil sie, wie im Falle der RG, kompromisslos sind. Die kleine 250er fordert die volle Aufmerksamkeit des Fahrers – aufs Schalten, um stets im schmalen Bereich der Leistungsabgabe zu bleiben, der sich von 7000 bis 9000/min erstreckt. Drunter geht nichts, drüber ist Feierabend. Sie bietet dafür Rennfeeling auf der Straße, maximale Adrenalinausschüttung und den Biss, den nur ein Zweitakter liefern kann, gepaart mit der grandiosen Handlichkeit.."

Und ich schreibe:
Eine Augenweide für Technik-Puristen mit einem Trockengewicht von 128 kg, eine Zündapp KS80 Super brachte ihrer Zeit trocken nur 14 Kilogramm weniger auf die Waage..

"Wer sich damals also eine neue Suzuki RG 250 Gamma gönnte, legte ein klares Bekenntnis zur Unvernunft und zum Zweitaktspaß ab und hat seine kleine Giftspritze hoffentlich bis heute behalten. Denn mittlerweile gehört die herrlich barock gestylte 250er, wie auch ihre Nachfolgerinnen namens RGV, zu den gesuchten Relikten einer Zeit, in der Unvernunft noch in Reinform zelebriert wurde – ungeachtet jeglicher Verbrauchs-Diskussionen, strenger Abgasvorschriften oder Allrounder-Ansprüchen. Haltet Zweitakter wie die RG am Leben!"

Jepp, so wollen wir tun.

lieblingsmoped

RG 250 Gamma

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Sie nannten sie
PFERD..

Mit gerade einmal 280 Kilogramm ein kompaktes, leichtfüssiges Sportgerät mit der Tendenz zur Weltumsegelung.

Ja, so dachte man Ende der Siebziger noch. Ich auch. Prestige schien sich aus Lautstärke und Kraft zu vereinen - wir dachten immer das gehört so..

Zum Glück habe ich auch mit der großen "Z" eine lange, recht sportliche Zeit in den 90igern überstanden.
Heutzutage darf sie ihrer eigentliche Bestimmung fröhnen: Entspanntes durch Raum und Zeit gleiten, gerne auch unvorbereitete kleine Tagestouren von 500 Kilometern.

Sehen oder nicht sehen.

Dabei lockt sie seit 1991 mit ihren Tattoos unter dem Klarlack immer wieder aufs Neue Betrachter an. Und das mit Stolz. Was habe ich mir bloß bei dieser Lackierung gedacht?
Ah, ich weiß wieder, steht sogar darauf: "Es waren noch 2 Tage bis zum bunten Fest, auch Ostern genannt. Da habe auch ich in meinen Tank Löcher gepieckst und ihn ausgepustet, um ihn zu bemalen.."

Ein Lieblingsmoped ist
und macht zeitlos.

lieblingsmoped

Z 1000 ST

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Neuanfang.
5 Ventile für ein Halleluja.

Da war sie nun, die mittlerweile Ur-Oma aller nachfolgenen Reihenvierzylinder mit revolutionärer 5-Ventil-Technik bishin zur aktuellen R1.

Mit ihr und der GSX 750 R wurde 1985 das Ende der Eisenhaufen besiegelt und eine neue Ära von Motorrädern, die von der Rennstrecke auf die Straße kommen, eingeläutet.

Über die Freundschaft zu einem Motorradhändler, dem ich wochenlang nach einer Probefahrt auf den Keks ging, "er möge doch endlich eine besorgen" bin ich an eines der ersten Exemplare gekommen: Eine Fz 750 1FN in Silber/Rot mit Motor in Schwarz/Gold.
Adé Du alte Zeit der Dinosaurier, der Dickschiffe ohne Fahrwerk und Bremsen! Mit ihr habe ich die bunte Republik im Zeitraffer erobert, gefühlt im Zweiwochentakt irgenteinen der Reifen gewechselt (im übrigen die ersten serienmäßigen Radialreifen, damals von Pirelli in der atemberaubenen Dimension von 130/80-18) und habe ohne Gefängnis- und Krankenhausaufenthalt eine tolle Zeit überlebt -ähem- erlebt.

Wechsel zur 2KK

Eine Ausführung 2KK kam irgendwann dazu, mit ihr habe ich hier in Hessenland festgestellt, daß mein angestrebtes Fahrvergnügen eher auf "PS egal, Hauptsache wiegt unter 160 Kilogramm" basiert, als alte Gefühle hochkochen lassen zu wollen.
Die 2KK ist zwischenzeitlich wieder im Norden angesiedelt und läuft hoffentlich nicht Gefahr unter der Rubrik "LOST" aufgeführt zu werden.
1FN, 2KK, 3KT - Egal welcher Ausführung: Ein solides Moped, um z.B. auch in Classic-Rennen einzusteigen. Das Aufrüsten, Modernisieren von Umbauten auf Basis einer FZ ist Dank der guten Yamaha-Modellpolitik mittels Plug&Play ohne große Kosten und Mühen gang&gäbe. Oder man erhält Kreuzungen mit einer FZR1000 für die Straße, siehe Rubrik "LOST II"

Morgen?

Die 1FN von 1985 ist immer noch da.
Im Dornröschenschlaf. Teilweise.

lieblingsmoped

FZ 750

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Raub!
Du VOOGEL!
Falken sind tagaktive Jäger.

Europa und somit auch Deutschland entschieden sich für die etwas beleibtere Schwester, Kardan an Stahl - die brave NTV 650. Ich entschied mich für den nur über Umwege ins Land gekommenen innovative Rennableger, der in Amerikanien bis heute noch eine eigene Rennklasse hat. Aluminium statt Stahl, Einarmschwinge aus der Elf-France-Rennabteilung und Kette. Modelbezeichnung RC31 - knapp nach der RC30..

Anders sein um jeden Preis?

Exote ja! und Gerne!
Jedoch dann bitte mit Technik, die jeder Honda-Händler der Rasenmäher im Programm hat, behandeln könne.
Ich möchte lieber fahren, statt reparieren und habe aus dem Grunde immer schon auf Langlebigkeit gesetzt - Lieblingsmoped eben.

Trotz ansich schon schlankem Ausgangsgewicht konnte ich noch einige, (ge)wichtige Kilos abwerfen. Ohne die habe ich dann die Untersuchungsreihe der selten genutzten Profilneurosen angefangen (siehe Absatz "Schwarzes Gold").

Heute.

Eine Hawk macht noch lange einen Sommer.
Und einen Herbst. Und einen Winter.
Und einen Frühling.

lieblingsmoped

GT647 Hawk

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Sachsen
angeln.
Skorpione sind Einzelgänger.

Designer aus England, Motor zum Glück aus dem Regal von Yamaha - geniales Fahrwerk im wahrsten Sinne des Wortes.
Allerdings scheint es, als wenn mit der Qualitätskontrolle und Materialwahl konsequent gegen den späteren Reiter dieses Roßes gearbeitet worden sei. Somit kommen die Bauteile der Elektrik/Elektronik aus dem Yps-Heft und die Räder aus einem Steinbruch. Und Anbauteile nur mit italienischen Herkunftsnamen zu belabeln sagt lange nix über "das ist gut" aus. Nur ein Versehen, Absicht oder gar kalkulierte Boshaftigkeit aus dem Produktions-und Planungsbüro zu Zschopau?

Androctonus crassicauda.

Aber dann..das interressiert alles nicht! Keiner schreibt dir vor, alles so "Original" zu lassen und das einzige was wirklich zählt - ja, das hat diese Ansammlung von Metallen, Plaste und Elaste: Charisma des Gottes der technischen Umsetzung zwischen Mensch und Asphalt. Oder einfach mit jedem gefahren Kilometer genauso viel Spaß wie mit Aufenthalten, Zwischenstops und erreichten Endpunkten.
Außerdem hat mir ihr halboffener Flachschieber aus einer Harley und der mehr als ganz offenene Auspuff aus einer Hülle von Alluminium die lustigsten Begegnungen mit den grünen Männchen der Rennleitung beschert.

Kabelbinder sei Dank.

Skorpion?

Uuund sticht.

lieblingsmoped

Skorpion Sport 660

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Die verlässlichere
Ducati.
Wieder ein Weitwurf

Abgeschaut und besser gebaut, die 2te. Man nehme ein verlässliches Herz aus dem eigenen Regal, läßt es mit einem Kurbelwelleversatz italienisch ausatmen und konzentriert sich beim Neuaufbau einfach mal auf fahrbare Geometriedaten.
Hingegen den von vielen als Traum angesehenen Italo-Vorbildern steht eine Trixe nicht mit Stutenbissigkeit im Stall und will auch nicht alleine auf einen Tron gestellt werden.

Porca miseria!

Allein dafür gebührt ihr der lebenslange Aufenthalt im Kader.

lieblingsmoped

TRX 850

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Schießt
aus der Hüfte.

Klassische Vertreter der Kategorie "Mit einem Bein im Krankenhaus, mit dem anderen im Gefängnis". Schiebende Gewalt aus der R1 umgeben von Handling das zu handeln ist, Bremsen die bremsen, Reifen die greifen. An viel mehr erinnere ich mich aber schon nicht mehr. Auch wenn gar nicht dreimal dabei - nicht wiederwählen.

Bleibt nicht, auch nicht als Eindruck.

lieblingsmoped

FZ 1

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One more thing.
Uuuund noch ein Weitwurf.

Begehrlichkeiten geweckt, wieder ein Run ausgelöst, Nachfrage größer als Angebot. Irgentwie kriegen die das nie so richtig auf die Kette, die Herren Kalkuleure von Yamaha.

Ein nicht ganz ausgewachsener Halbstarker,
der genügend Laune macht für junge und alte Hasen.

lieblingsmoped

MT 07

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Another one
bites the dust.

and another one gone

Kann alles, will alles, macht und tut

Die erste Version der MT09 erfordert eher einen Waffen- statt Führerschein. Vorderradschonen in den ersten drei Gängen steht genauso auf der Tagesordnung wie unausgewogenes Zeit- und Raumverschieben im schnellen Vorlauf, oder zumindest einer Abspielgeschwindigkeit mit Faktor x1,5.

Dadurch nicht zu empfehlen für diejenigen, die auf ihren Führerschein angewiesen sind.

Der zweite Aufguss

Ausgereifter, ausgewogen, fahrbar von unten bis oben - allerdings..also allmählich - ich weiß ja auch nicht.

Sequentielles Hochschalten (Quickshifter) in Verbindung mit den verschiedenen Fahrmodi STD (Stupid), A (Agro) und B (Beinahe eingeschlafen) und die Fähigkeiten ABS, TCS, TNT und PVC lassen einen schnell in Versuchung geraten, sich und die Fuhre in Sicherheit zu wiegen.

Eine mitschreibene Blackbox und die Notwendigkeit das Gaszugspiel nur mit Hilfe eines auf dem Schulhof abgefangenen 14 jährigen mit seinem Laptop einstellen zu können, runden das Angebot der Neuzeit ab.

Eine viel größere, letzte Gefahr kann der ganze zu- und abschaltbare Krims und Krams allerdings nicht ausmerzen:

@Laaaangweilig.

Sie ist da und das ist gut so. Und gegen den
"Arsch keiner Göttin" läßt sich ja was tun.
Kann man ja alles operieren - heutzutage.

lieblingsmoped

MT 09

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Who wants
to live forever?

There's no time for us
There's no place for us
What is this thing that builds our dreams
Yet slips away from us?

Für die Ewigkeit

Es ist nicht überliefert, ob Brian May seinen Text nur deshalb so genial für die Ewigkeit zementieren konnte, weil er mit einer Prima 4S auf dem Weg ins Studio viel Zeit hatte. Eher unwahrscheinlich, weil eine Fahrt mit dem Gerät durch London seiner Tage ihm wohl die volle Konzentration abverlangt hätte.
So ist der Song halt in einem Taxi entstanden.

Uiuiui Tiffy!..Du kleine Zeitmaschine..

@immerwiedergern.
Fakt ist:

Freddy leider immer noch tot, der Prima 4 geht`s prima.

lieblingsmoped

Prima 4

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Lost.

In der Scheune gefunden

Scheunenfund, gab es das, gibt es das heute wirklich noch?

Auch wenn die Natur sich scheinbar alles zurückgeholt hat: Ein wenig NEVR-DULL, Zauberbohnen und Radglanz - los geht`s!

Den Satz BT56 mit 3stelliger DOT
und 4stelliger Postleitzahl habe
ich diesem Kleinod entrissen
und schon wieder auf die
Straße gebracht.

Die Mauer muß
weg!
bleiben!
Euer Durchleucht.

Einer der Plätze, die mich seit Jahrenden magisch anziehen. Immer wieder gern`genommen.
Bei Tag und bei Nacht. Punkt zum Visier- und Klamottenwechsel, acht Meter zurück liegt man im Main. Yippiieh!

Außerdem 24h-Tränken für die Rückfahrt, beruhigend.

Lost II.

Eine Scheune gefunden

Ein schöner Anlaufpunkt im Taunus. Bei jemanden, der auch nicht an einem kranken Vogel vorbeigehen kann.

Wo für Summe X Platz ist,
da haben auch +1 Platz.

Mit(st)reiter.
Nord-Süd-Gefälle.

Die ersten 20 Jahren, die ich offiziell auf der Straße verbringen durfte, verbrachte ich zu 98,5% in Schleswig-Holstein und Dithmarschen. Also Fahrstrecken, die recht überschaubar sind und Kurvengeschlängel durch Abwesenheit glänzt.
Daher war wohl der Zusammenhalt, das gemeinsame Erleben wichtiger. Mensch und Maschine standen im Vordergrund, selbstverständlich. Das war mir damals nur nicht so bewußt.

Die Gegend bemüht sich, der Mensch muß erst bemüht werden.

Seit Aufzeichnung bin ich hier im Süden in Gebieten unterwegs, die genau andersherum funktionieren. Der Eingang in den Odenwald liegt vor der Tür, Arsch-wund-reiten ohne eine einzige Geschichte doppelt fahren zu müssen. Sehr wohl kann man sich aussuchen, ob einen schroffe Felsen, jegliche Baumart, Auf- und Abhänge oder Haarnadeln ins Schwitzen bringen - im Norden waren die größten Herausforderungen landwirtschaftliches Gerät, Langeweile und die Vorfahrt.
Aber jemanden dabei zu haben als Absicherung für alle Fälle, jemanden zum Teilen von Eindruck, Freud und Leid - nein, das ist sowas von schwieriger hier..

Einzelgänger, ich weiß, wo Dein Haus wohnt.

Mein Rezept: Unterwegs gezieltes herauspicken, stricktes hinterherfahren, beobachten, aussortieren, anhalten und ansprechen - gegebenfalls bis zur Garage dranbleiben. Danach bedarf es noch meinem mehrmaligem Aufkreutzen bei gemerkter Adresse bis die gemeinsame Ausfahrt ergeben möglich ist.
So oder ähnlich sammelt sich über verschiedene Fahrstrecken ein angestrebtes Netzwerk mehr oder weniger verrückter Genossen und Genosseninnen.
Außerdem werden immer wieder gerne Verwandte und Bekannte aus dem Norden importiert, in Klamotten auf ein Moped gesetzt und genötigt Kilometer zu fressen!

Was wäre das Luftzerschneiden
ohne interaktiven Austausch
mit Gleichgesinnten?
Um einiges ärmer.

Fleder
-Maus.
Keine Menschen - Tiere, Sensationen.

In erster Linie halten die kleinen Flughunde die Gabelholme sauber. In zweiter Linie würde ich das Moped unter Einfluß von.. auch im Dunkeln auf einem gut besuchten Motorradtreffen zumindest ertasten können.

Das schwarze Gold.
Niemand hat die Absicht..

..oder:
Einzige Voraussetzung einer gelungenen Rad-Reifenkombination ist meiner Meinung ein luftdichtes Abschließen. Und die Reifen sollten schwarz sein. Wegen der Streckenposten, nicht wegen mir.

Achtung! Kann Spuren von Profil enthalten.

Ich distanziere mich entschieden und mit Nachdruck! So etwas ist doch nie und nimmer im Spessart, Odenwald oder Hunsrück passiert! Da würde ich mich ja selbst anzeigen - oder gar verhaften.

Das dient ausschließlich zu Forschungszwecken. Meine selbst auferlegte Aufgabe war es, darzulegen, wieviel Gummi ungenuzt gewechselt wird, wenn es nach der Empfehlung der Streckenposten geht.
Grrr..1300 bezahlte Grrrramm.
Ausgehend von einem handelsüblichen BT50 160/60 ZR17 NEU bis zu meinen Grenzwerten flogen ca. 1,9 Kilogramm wer-weiß-wohin. 1300 Gramm wären über der nominellen Verschleißgrenze noch übrig gewesen, denn bis zu dieser werden im Duchschnitt "nur" 600 Gramm weggerubbelt (normal gefahren, nicht nur Autobahn!). Der 180/55 ZR17 Racetec muß noch ausgewertet werden.

Liebe Heran- und Ausgewachsenen:
Bitte nicht nachmachen.

Schotten
rockt.
Dieter Braun und Phil Read. Gemeinsam.

Höllenlaut, Heidenspaß, Megawichtig. Ohne Scheiß, es gibt dermaßen auf die Ohren. Und Augen.

Ein Konzert mit der besseren Garantie.

Hervorragend.
Einen bis zwei besonderen Dank

sind Extra-Rubriken wert. Zum einen möchte ich jemanden hervorheben, weil er u.a. meine Frau zum Motorrad-Führerschein ausgebildet hat und weil ich nicht nur für seine Fahrschule gelegentlich die sonst nur eckig gefahrenen Reifen wieder rund fahren darf. Unterwegs mit ihm oder Fahrzeugen aus seinem Kader:
Ducati 748 + 916 Biposto, Honda CB 500, Yamaha FJ 1200, SR 500, FZS 1000 Fazer, FZ1, MT 07, MT09 und immer mal noch ein paar unrühmlichere dazwischen.

Obendrein spielt auch der Sinn und Unsinn des Lebens über den wir uns unterhalten können keine kleine Rolle. Und das machten wir schon vor der Jahrtausendwende. Auch ohne Sicherheitskleidung. Dann aber nicht auf der Straße, gelle?

Danke, Werner.

Hervorragend II.
Da war doch was..

Dann gibt es noch einen, ohne den diese ganze Auflistung hier momentan nur aus Erinnerungen und nicht mit aktiven Spaß an zurückgelegten Kilometern stattgefunden hätte.
Der Zufall hat uns zusammengebracht und mit seiner Initiative ist mein über die letzten Jahre eingeschlafener Fuhrpark allmählich wieder zum Leben erweckt worden. Nach und nach schiebe ich jeweils ein Moped durchs Dorf hin zu ihm und kurze Zeit später behandelt wieder zurück. Oder ein anderes zwischenzeitlich schon fertig gewordenes.
Mittlerweile sind so jeweils eine X7 und 250 Gamma sowie die Hawk und die TRX vom teilweise recht langen Dornröschenschlaf oder auch nur aus dem Kurzkoma erwacht. Durchsicht, Bestandsaufnahme, Maßnahmen festlegen und Go! Alle Flüssigkeiten gewechselt, notwendige Dinge ersetzt, unwichtige überarbeitet bis hin zur mittleren OP. Und mir wurde dadurch der etwas fast verlorengeglaubte Sinn des Motorradfahrens wieder an die Oberfläche gespült.

Danke, Sven.

Hüter der eiligen Grale.
Einen hab`ich noch.

Jetzt komme ich zu einem, mit dem ich nicht nur über gemeinsame "Erfahrungen" auf der Sraße zu tun hatte. In der Zeit in der ich die Straßen mit einer Kreidler erkundete, schraubte er schon an einer Suzuki 500T. Das Volker mit einer völlig anderen Gewichtung eher schrauben als fahren würde, zeichnete sich früh ab. Er machte es zu seinem Beruf, den er bis zum heutigen Tage ausführt.
Darum sind wir immer zu wenig gemeinsam gefahren, wie seinerzeit mit FZ 750 und GSX 750R frisch im Erscheinunsjahr 1985. Besuchte Festivals, Motorradtreffen und "überhaupt" bringen uns heute noch zum Schwärmen.

Andere Pferdestärken.

Wir haben zusammen auf der Leiter stehend einen Stromschlag noch als eigentlich ganz lustig abtun können - genauso wie einen unfreiwilligen Besuch auf dem Polizeirevier. Wenn es nicht Kulturen gäbe, die einen dafür lynchen würden - mit Volker würde ich Pferde stehlen können.
Als ich zur Jahrtausendwende das Bundesland gewechselt habe um das Leben zu führen, das ich jetzt führe, mußte ich einiges aus dem Fahrzeugbestand und Ersatzteillager zurücklassen. Volker hat dafür gesorgt, das Maschinen und Geraffel, Zubehör und-haste-nich-gesehen trockenen Unterstand bekamen.
Somit wird er insgeheim weiterhin dafür sorgen, daß hier noch die eine oder andere Rubrik entsteht.

Danke, Volker.

Ankündigung und Abgesang .

Es waren also bis dahin schon vorher fast 25 Jahre ohne Aufzeichnung vergangen. Aus diesen Jahren leben momentan unter anderen nur in meiner Erinnerung: Vespa Ciao, Suzuki RV50, Hercules Hobby Rider, 50RL, Kreidler Flory, 50RS, Honda CR250 Elsinore, XL185 Scrambler, CB360, CB750K6, Maico 440, BMW R75/5, 100CS, Yamaha DT 175, XJ 650, FZS Fazer, Kawasaki Z500, GPZ 550, GPZ 750 - alle waren mehr oder weniger Teil meiner Erfahrungen.

Sorry, all diese Modelle wird man hier leider (noch) nicht finden, weil mir keine authentischen Fotos zur Verfügung stehen. Das war einer der wenigen Nachteile der analogen Zeit.

Die wichtigen Kilometer

bin ich nicht einmal selbst gefahren. Honda 360G, pilotiert von meinem Vater und ich wurde auf dem Tank sitzend herangeführt an das schöne Gefühl einer lenkbaren Maschine unter sich. Das war 1974, ab da war`s um mich geschehen und das Tor in eine neue Welt, in der ich mich heute noch bewege, wurde geöffnet.
Bei meinem Onkel auf einer R 75/5 gings weiter, Vadders hatte zwischenzeitlich mit einer CB 750 K6 nachgerüstet.
Wir hatten immer deren Mopedkollegen zu Gast, bei gemeinsamen Ausfahrten gehörte ich dazu - so fühlte ich zumindest. Größere Ansammlungen wie z.B. internationale Motorradtreffen gab es bei Rolf Andersch (einem der größten MRD-Händler dieser Zeit im Norden) in Kellinghusen, 3 Dörfer weiter. Mit meinem Vater ging es dann zusammen in die damals noch geduldeten Cross-Gelände, ich auf dem Gegenteil seiner von-unten-heraus souveränen, gelassen zu fahrenden Maico 440: Honda CR250 Elsinore. Die konnte jeden herrlich verprügeln, der sie nicht zu nehmen wußte - und ich durfte mit dieser Benzinvernichtendem Mischung aus Plastik und Metall aufwachsen. Yee-haw!

Vielleicht trägt die Zeit noch ein paar Dias und Papierfotos zusammen, dann gibt es neue Rubriken der vergangenen Mopeds.

Fast unten.

Hiermit möchte ich jedem die Chance geben, mir persönlich die Meinung zu geigen,
Anregungen, berechtigte Kritik und unberechtigte Lobhudeleien loszuwerden.

Einspruch!

Natürlich melden sich über diesen Kontakt genau auch diejenigen, die sich von mir unbeabsichtigt auf den Schlips getreten fühlen und mit einer Abbildung ihrer Nase oder anderen amtlichen Kennzeichen nicht einverstanden sind.
Frohes Schaffen, Carsten.

Ganz unten

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Trotzdem gebe ich hier das bla-bla-bla
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